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FRAGEN

Hier finden Sie informative Antworten zu häufig gestellten Fragen:

SÄUGLINGE
Babykolien/Blähungen
Stuhlfrequenzen
Fieber
WAHLARZT
Was ist ein Wahlarzt?
Was haben die Wahlärzte zu bieten?
Kann mich auch ein Wahlarzt überweisen oder einweisen?
Was kostet der Wahlarzt?
Wo bekomme ich Kostenersatz und wieviel?
Unser Tipp!
Wo finde ich Hilfe bei Fragen und Problemen?
FORMULAR zum Download - Kostenersatz Wahlarzt

 
Babykoliken/Blähungen
Bei allen Säuglingen (gestillt oder nicht) stellen Blähungen die ersten 6 bis 8 Monate den Regelfall dar. Die Ernährung der stillenden Mutter hat nach heutiger Erkenntnis kaum einen Einfluss auf die Blähungen des Babys. Diese sind eher auf die Unreife des gesamten Verdauungstraktes zurückzuführen. Zur Behandlung eignen sich Bauchmassage, Fencheltee oder Kirschkernsackerl, eventuell auch Sab-Tropfen oder Antiflat-Tropfen...
 
Stuhlfrequenzen
Ein Säugling muss nicht täglich Stuhl haben. So findet man bei gestillten Säuglingen Stuhlfrequenzen zwischen 10 Mal täglich oder 1 Mal in 10 Tagen. Bei nicht gestillten Babies kann eine Frequenz von 1 Mal pro Woche normal sein. Die Stuhlkonsistenz bei muttermilchernährten Babies ist wässrig und gelb-grünlich gefärbt. Kuhmilchernährte weisen zumeist geformten Stuhl der gleichen Farbe auf.
 
Fieber
Kinder fiebern öfter und höher als Erwachsene. Als Fieber gilt eine rektal oder im Ohr gemessene Temperatur über 38.0°. Auch bei viralen Infekten kann hohes Fieber auftreten. In der Regel sollte eine Fiebersenkung erst ab 39,5°C erfolgen. Nur, wenn das Kind beeinträchtigt erscheint oder wenn bereits Fieberkrämpfe vorgekommen sind, sollte bereits bei niedrigeren Temperaturen das Fieber gesenkt werden, z.B. mit Nureflex Saft, Parkemed Saft oder Mexalen Zäpfchen.
 
Was ist ein Wahlarzt?
Ein Wahlarzt ist ein niedergelassener Arzt, der nicht in einem Vertragsverhältnis zur Krankenkasse seines Patienten steht. Die Bezeichnung Wahlarzt leitet sich vom Recht des Versicherten (Patienten) ab, sich seinen Arzt frei wählen zu können. Eine Zuweisung durch einen anderen Arzt ist nicht notwendig.
 
Was haben die Wahlärzte zu bieten?
Das Leistungsspektrum der sozialen Krankenversicherung. Darüber hinaus alle Leistungen, die im Leistungskatalog der sozialen Krankenversicherungsträger nicht vorgesehen sind. Flexible Ordinationszeiten und geringere Wartezeiten. Da weniger Patientenaufkommen, bleibt mehr Zeit für Untersuchung und Gespräch. Für jeden Patienten zugänglich.Information über Kostenerstattung. Bei fachübergreifenden Problemstellungen Zusammenarbeit (Überweisung) mit Fachärzten (Wahlärzten oder Kassenärzten).
 
Kann mich auch ein Wahlarzt überweisen oder einweisen?
Jeder Wahlarzt kann zu einem anderen Wahlarzt oder Kassenarzt überweisen. Jeder Wahlarzt kann einen Versicherten auch in ein Krankenhaus einweisen.
 
Was kostet der Wahlarzt?
Scheuen Sie sich nicht, den Wahlarzt vor Beginn der Behandlung über die voraussichtlichen Kosten zu fragen. Für seine Leistungen stellt Ihnen der Wahlarzt eine Privathonorarnote aus.
 
Wo bekomme ich Kostenersatz und wieviel?
Bei meiner Krankenkasse:

Für jene ärztlichen Leistungen, die auch den Kassenärzten bezahlt werden, erhalte ich den Kassentarif abzüglich des gesetzlichen Selbstbehaltes. Für Leistungen, die nicht im Tarifkatalog der Kassen enthalten sind, wie z. B. Stillberatung, Laserakupunktur, gewisse Impfungen, etc. erfolgt von den Kassen keine Kostenerstattung.
Bei meiner Privatversicherung:

Je nach Versicherungsvertrag wird von dieser der Differenzbetrag zwischen Kassentarif und Privathonorartarif oder das gesamte Privathonorar refundiert.
 
Unser Tipp!
Machen Sie von der Kostenerstattung Gebrauch!
Nützen Sie die Möglichkeit einer ambulanten Zusatzversicherung!
 
Wo finde ich Hilfe bei Fragen und Problemen?
Beim behandelnden Wahlarzt. Bei meiner Krankenversicherung. Bei der Konsumenteninformation der Arbeiterkammer. Bei der Ärztekammer. Bei der privaten Krankenversicherung. (Quelle: Ärztekammer für Tirol)